Der biblische Plan der Errettung

Der biblische Plan der Errettung

Die Bibel sagt uns, dass alle gesündigt haben und die Herrlichkeit Gottes nicht erlangen (Römer 3,23). Aufgrund von Erfahrungen und Beobachtungen wissen wir alle, dass unsere menschliche Natur von Sünde befleckt ist. Wir sind mit der Tendenz zur Selbstsucht, Lüge und Rebellion geboren. Jeder von uns hat irgendwann der sündigen Natur nachgegeben. Wenn wir leugnen, dass wir gesündigt haben, ist dies eine bloße Selbsttäuschung (1.Johannes 1,8).

Die gute Nachricht ist, dass Yahshua, auf die Erde kam und sein Leben am Pfahl gab, um uns von unseren Sünden zu retten (Lukas 19,10). Als er starb, nahm er alle Schuld der Menschheit auf sich und öffnete damit für uns einen Weg zur Vergebung unserer Sünden (1. Johannes 1,29). Als Sohn Elohims, gezeugt und empfangen durch den Ruach haKodesh (heiligen Geist), geboren von einer

Jungfrau Miriam, hatte Yahshua keinen Teil an unserer sündigen Natur. Er lebte, ohne zu sündigen, deshalb konnte er für unsere Sünden sterben.

Als Yahshua offenbart im Fleisch (Johannes 1,1 und 14;
1. Timotheus 3,16; Matthäus 1,23) hat Jesus die Macht, uns unsere Sünden zu vergeben. Niemand kann sich selbst von vergangenen Sünden reinigen, noch aus eigenen Anstrengungen seine ihm angeborene sündige Natur überwinden. Yahshua kann von der Sünde reinigen und auch eine Wiedergeburt schenken. (Siehe 1.Johannes 1,9; Johannes 3,3-5)

Wie findet ein Mensch Errettung in Yahshua haMashiach?

Wir finden die Antwort in der Bibel, dem Wort Gottes. Während     seines Dienstes erzählte Yahshua, dass der Weg zum Reich Elohims durch die Wiedergeburt aus Wasser und Geist/Ruach geschieht (Johannes 3,5). Er lehrte uns, dass ein Mensch Buße tun muss,

um in das Paradies – Reich Elohims hineinzukommen (Matthäus 4,17; Lukas 13,3-5). Er versicherte uns, dass Elohim allen den Ruach ha Kodesh/heiligen Geist geben wird, die ihn darum bitten (Lukas 11,13).

Nach seiner Auferweckung sagte Jesus seinen Jüngern, dass „Buße und die Vergebung der Sünden in seinem Namen unter allen Völkern gepredigt werden soll, angefangen in Jerusalajim“ (Lukas 24,47). Dann wies er sie an, in der Stadt Jerusalajim zu bleiben, bis sie den Ruach/Geist empfangen würden (Lukas 24,49; Apg. 1,4-

8). Nachdem Yahshua in den Himmel aufgefahren war, empfingen 120 seiner Nachfolger den Ruach ha Kodesh mit dem Zeichen des Sprechens in anderen Zungen, wie der Ruach/Geist ihnen gab auszusprechen. Das war ein herrlicher Augenblick, aber bitte Vorsicht, das Sprechen in anderen Zungen gehört nicht als Symbol oder Zeichen der Errettung dazu. Es ist ein Gnadengeschenk was uns im stillen Gebet, oder zur Weissagung in der Gemeinde dienen soll. Apg. 2,1-4).

Apostelgeschichte 2,1 Das Fest Schawuot kam, und alle Gläubigen versammelten sich an einem Ort.

Apostelgeschichte 2,2 Plötzlich ertönte ein Brausen vom Himmel her wie das Brüllen eines wütenden Windes, und es erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.

Apostelgeschichte 2,3 Dann erblickten sie etwas, das aussah wie feurige Zungen, die sich trennten und auf jedem einzelnen von ihnen zur Ruhe kamen.

Apostelgeschichte 2,4 Sie alle wurden erfüllt mit dem Ruach Ha Kodesch und fingen an, in verschiedenen Sprachen zu reden, wie der Geist sie befähigte zu sprechen.

Tausende von Menschen wurden Zeugen der Ausgießung des Ruach haKodesh (Feuerflammen- Manifestation von Yahweh Adonai)

die 120 Jünger. Sie fragten, was es bedeute, dass Menschen in fremden Sprachen redeten, die sie nie gelernt hatten. Der Apostel Petrus erklärte, dass das Sprechen in anderen Zungen dazu dient, Elohim in allen Sprachen zu Preisen, und zu zeigen, dass Elohim seinen Ruach ausgegossen hat.

Dann fragten die Zuhörer die Apostel: „Was sollen wir tun?“ (Apg. 2,37). Die Antwort, die Petrus und die anderen Apostel an diesem Tag gaben, ist auch Elohims Antwort an uns heute. Nachdem wir an

Yahshua gläubig geworden sind, sollen wir der Botschaft des Petrus gehorchen. „Petrus sprach: … Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Yahshua ha Mashiachs. So werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes/ Ruach ha Kodesh“       (Apg. 2,38).

Diese Botschaft wurde sowohl den Leuten in Samarien gegeben (Apg. 8,5 -17), als auch Paulus (Apg. 9,6-17; 22,16), den Heiden in Cäsarea (Apg. 10,34-48) und den von Johannes dem Täufer Bekehrten (Apg. 19,1-6). Dieses apostolische Vorbild – Verkündigung, Glaube, Buße (= Bekehrung), und als Zeugnis vor der Gemeinde, vor der Welt, und der unsichtbaren Welt die Wassertaufe. Dies alles ist nur möglich, weil Elohim uns mit seinem Ruach geführt hat.

Dies ist auch heute noch der Weg zur Errettung. Es gibt keinen

anderen Plan der Errettung, kein anderes, wahres Evangelium. Der Apostel Paulus schrieb: „Wenn auch wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht“ (Anathema)

(Galater 1,8).

Warum sollen wir glauben an Yahshua haben?

Wir können uns selbst nicht retten, aber wenn wir an Yahshua glauben, akzeptieren wir seinen Tod am Pfahl für unsere Sünden. Dadurch wird Gottes Vergebung möglich. Wir sind aus Gnade durch Glauben gerettet, nicht durch unsere Werke (Eph.2,8).

Warum sollen wir für unsere Sünden Buße tun? Weil wir bekennen müssen, dass wir Sünder sind und Yahweh um Vergebung bitten müssen (1 Johannes 1,8-10).

Mit der Hilfe vom Ruach ha Kodesh sollen wir uns von unseren sündigen Wegen abkehren und uns zu Elohim und seiner Gerechtigkeit in Yahshua ha Mashiach zukehren. Wenn wir Buße

tun, öffnen wir die Tür zu Yahwehs Vergebung. Warum

sollen wir auf den Namen Yahshua haMashiach getauft werden?

Die Wassertaufe im Namen Yahshua ha Mashiach symbolisiert die vorausgegangene Vergebung der Sünden (Lukas 24,47; Apg. 4,12; 10,43; 23,16). Weil Yahshua für unsere Sünden starb, können wir

erlöst werden durch den Glauben an Ihn und seinen Namen (Johannes 3,16; 20,31; Apg. 16,31).

In der Wassertaufe identifizieren wir uns mit Ihm und seinem Namen. Wir sind mit „Ihm begraben durch die Taufe“ und danach werden wir mit „Ihm auch in der Auferstehung gleich sein“, um „in einem neuen Leben zu wandeln“ (Römer 6,1-8).

Die Wassertaufe erfolgt im Namen Yahshua gemäß dem Vorbild der Apostel. Die urchristliche Gemeinde taufte Neubekehrte immer auf den Namen Yahshua ha Mashiach. (Siehe Apg. 2,38; 8,16; 10,48; 19,5; Römer 6,4; Kolosser 2,12; Galater 3,27.) Vor der Taufe sollte in einem Bußgebet, alleine gesprochen werden um alles was bewusst ist auszuräumen (kann aber auch im Gespräch mit dem Pastor durchgeführt werden).

Der Name Yahshuas wird über uns ausgerufen (Apg. 22,16). Auf diese Weise geben wir unserem Glauben an seinen Tod zur Vergebung unserer Sünden und seiner Auferstehung zu einem neuen Leben in Ihm, Ausdruck. Wenn wir den Namen

Yahshua in der Wassertaufe anwenden, erfüllen wir den Befehl Yahshua, in dem einzigen, erlösenden „Namen des Sohnes“

(Matthäus 28,19) zu taufen (man herausgefunden hat das der komplette Satz später hinzugefügt wurde).

Leute die mit dem Ruach ha Kodesh getauft werden, dies geschieht allerdings nicht am Ende der Taufe, sondern bereits bei der Wiedergeburt. Den nur durch den Ruach ha Kodesh ist die Wiedergeburt möglich. Yahshua verspricht alle die an ihn glauben, bekommen den Ruach ha Kodesh/heiligen Geist.

Nach seiner Auferweckung befahl Yahshua seinen Jüngern in Jerusalajim zu bleiben, bis sie seinen Geist empfangen (Lukas24,49; Apg. 1,4-8).

Am Pfingsttag empfingen die Gläubigen die Kraftausrüstung für ihren Dienst. (Apg. 2,4). Seitdem kann jeder, der an Yahshua glaubt und Buße tut für seine Sünden, mit dem Ruach Geist erfüllt werden (Apg. 2,38-39). Wenn wir betrachten wir ein Gefäß, ein Glas zum Beispiel voll Wasser, und wir füllen Sand hinein so wird logischerweise das Wasser verdrängt und die Wassermenge nimmt ab. In dem Moment wo wir aber Buße tun, den Sand hinauswerfen, können wir erneut mit Wasser gefüllt werden. Solang wir also Sünden in unserem Leben zulassen zieht sich der Ruach zurück. Wir dürfen halt nicht vergessen der Ruach ist eben der allmächtige Yahweh Elohim (Johannes4,25 – von Yahshua selbst bezeugt).

In der Apostelgeschichte empfingen Juden den heiligen Geist (Apg. 2,4), Samariter empfingen den heiligen Geist (Apg. 8,17), die Heiden bekamen den heiligen Geist (Apg. 10, 44-48) und die Nachfolger von Johannes dem Täufer erhielten auch den heiligen Geist (Apg. 19,1-6). Diese biblischen Beispiele zeigen uns, dass der Ruach ha Kodesh allen vom Vater gegeben werden soll,

unabhängig von Rasse, Nationalität oder religiöser Vergangenheit. Der heilige Geist/Ruach ha Kodesh ist das Siegel Elohims in unserem Leben und die Grundlage für die Erbschaft des ewigen Lebens (Epheser 1,13-14 und 4,30).

Wie empfängt ein Mensch den Ruach ha Kodesh?

Heutzutage muss ein Mensch den Ruach ha Kodesh genauso empfangen wie zur Zeit der Apostelgeschichte. Wenn wir an Yahshua ha Mashiach als unseren Retter glauben und Buße tun, sind wir bereit, den Ruach zu empfangen. Buße und Taufe sind

biblische Reaktionen auf das Evangelium im Glauben und im Gehorsam. Jahweh Elohim gibt jedem den Ruach/heiligen Geist, der sein Herz im gehorsamen Glauben an ihn öffnet (Römer 16,25-

26).

Wie weiß ein Mensch, dass er den Ruach ha Kodesh empfangen hat? Gemäß der Bibel bringt jeder, der den Ruach/heiligen Geist empfängt seine Frucht zu seiner Zeit.  Matthäus 7,16, das ist der biblische Beweis für die Erfüllung mit seinem Ruach. Das Sprechen in anderen Zungen war der ursprüngliche Beweis, der in der       neutestamentlichen Gemeinde gegeben wurde, als die Gläubigen den heiligen Geist empfingen. Dies geschah in verschiedenen Gemeinden, darf aber nicht als das einzige Zeichen gedeutet werden, wie es in den charismatischen Gemeinschaften (eine dämonische Verführung) gemacht wird.

Man lehrt bei den Charismatiker und Pfingstlern eine ganz stark geprägte, dämonische Lehre: Das Sprechen in anderen Zungen ist das eine, immer wiederkehrende biblische Zeichen, dass der Heilige Geist in einem Menschen Einzug gehalten habe.

Was soll ich tun, wenn ich Fragen über die Aussagen in diesem Traktat habe?

Yahshua sagte zu den Menschen, die Fragen hatten: „Ihr sucht in der Schrift, denn ihr meint, ihr habt das ewige Leben darin; und sie ist’s, die von mir zeugt“ (Johannes 5,39). Wenn Du Fragen hast, durchforsche die Bibel, um die Wahrheit zu erkennen. Glauben an Yahshua als Deinen Retter, tue Buße, lasse Dich taufen auf den Namen Yahshua ha Mashiach. Wenn Du das tust, wirst Du zur Gemeinde Yahshua ha Mashiachs gehören, die in der Apostelgeschichte begann.

Die Gemeinde Yahshuas heißt nicht katholisch, evangelisch, frei kirchlich, oder sonst irgendeine Sekte. Bei der Taufe wirst Du auch nicht nach dem biblischen Standpunkt in eine der Konfessionen hineingetauft, sondern in den Leib Yahshua. In der hebräischen Übersetzung, siehe Offenbarung ist die Rede von messianischer Versammlung.

Möge die Liebe und die Gnade Elohims Dein Leben immer segnen und leiten. Wenn Du Hilfe brauchst so kannst Du Dich bei der Messianischen Mission melden: www.jahweh.eu  Tel. 017660363619; E-Mail: jahweh@jahweh.info

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Veröffentlicht von Pastor Klaus

Mein Name ist Klaus und ich bin Pastor im Ruhestand ich stehe jedem der Fragen über das Wort, über Sekten, oder auch Seelsorgerlich hat gerne zur Verfügung. Meine Glaubensrichtung ist messianisch und ich gehöre in Konstanz zu einer kleinen messianischen Gemeinschaft. Auf diesem Blog möchte ich gern euch teilhaben lassen an meinem Leben sowohl Gegenwart als auch Vergangenheit mit Erklärungen Zeugnissen usw.

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